Mitropa Rally

Mitropa Rally Cup

Mitropa-Rally-Cup 2014

Im Jahr 2014 feiert der Mitropa-Rally-Cup sein 50 jähriges Jubiläum. In der gesamten Geschichte des Rally-Sports, internationalen und national gibt es keine Serie die solange besteht und sich solch großer Beliebtheit erfreut. Der MRC wurde 1965 von 3 Idealisten auf internationaler Ebene mit dem Ziel den Teilnehmer kostengünstigen Motorsport zu bieten gegründet, diese Philosophie hat bis heute Bestand. Auch 2014 besteht wieder das Streben den MRC Teilnehmern eine attraktive Serie zu bieten. Die Bemühungen gehen auch dahin das ehemalige MRC Teilnehmer, die noch aktiv Motorsport betreiben, bei den Jubiläumsveranstaltungen teilnehmen.

Vorbericht lesen »



Als „Europameisterschaft für Privatfahrer“ wird der MRC durch seine vielfältigen Veranstaltungen im In- und Ausland von vielen Teilnehmern und Veranstaltern bezeichnet. Im Vordergrund hierbei steht sicher Rally Sport auf hohem Standard zu erleben und Kontakte zu Gleichgesinnten aus vielen verschiedenen Nationen zu pflegen, Erfahrungen auszutauschen darüber hinaus haben sich jahrelange, nationenübergreifende Freundschaften entwickelt.

Das in den vergangenen 50 Jahren zahlreiche Teilnehmer diesen Wettbewerb auch als Sprungbrett für eine internationale Karrieren nutzten zeigt die vorrausschauende Weitsicht der Gründerväter. Italiener wie Sandro Munari oder Rafaele Pinto, der Österreicher Franz Wittmann sen. und die Deutschen Armin Schwarz und Hermann Gassner jr. haben ihre ersten internationalen Gehversuche im Mitropa-Rally-Cup begonnen. Neben Gedanken der grenzüberschreitenden Völkerverständigung war und ist anspruchsvoller Rally Sport auf einer kostengünstigen Basis einer der Grundpfeiler des Mitropa-Rally-Cup.

Zum 50. Jubiläum ist der Mitropa-Rally-Cup nicht nur bestrebt die Fahrer in den Modernen und Historischen Serien zu unterstützen, sondern auch die Newcomer (unter 25 Jahren) mit Pokalen und Preisgeldern zu fördern und den Einstieg in den Rally-Sport zu erleichtern.

Der Höhepunkt der Mitropa-Rally-Cup Saison 2014 findet in den historischen Räumlichkeiten der Burg in Marostica (Italien) statt, zusätzlich zur Jahressiegerehrung wird auch die Feier zum 50. Jubiläum mit zahlreichen Gästen und ehemaligen Mitropa-Rally-Cup Teilnehmern zelebriert.

Weitere Auskünfte und Informatioen finden sie unter www.mitropa-rally-cup.de, beim ADAC Südbayern oder bei den beiden Präsidenten Valter Bizzotto (Italien) und Walter Klösch (Österreich).

Termine 2014:
21.-22. März - Rebenland Rallye (AUT) – Nennschluss: 28. Februar 2014
11.-12. April - Lavanttal Rallye (AUT) – Nennschluss: 24. März 2014
23.-25. Mai - Saturnus Rally (SLO)
13.-14. Juni - Rally Velenje (SLO)
11.-12. Juli - Rally Casentino – Toscana (ITA)
29.-30. Aug. - Rally Alpi Orientali (ITA)
25.-27. Sept. - Rally Citta di Bassano (ITA)
23.-25. Okt. - ADAC 3-Städte-Rallye (DEU)
15. Nov. - 50-Jahre-Feier in Marostica (ITA)

Pressemittelung (PDF)

Presse-Information Nr.2

Rebenland Rally – 1. Lauf zum Mitropa-Rally-Cup

Zum 50 jährigen MRC Jubiläum wurde in der wunderschönen Weinregion der Südsteiermark, mit dem Rallyezentrum in Leutschach, die Rallyesaison eröffnet. Die Region bietet nicht nur selektive Wertungsprüfungen, auch die Gastfreundlichkeit der Bevölkerungen wird von den Teilnehmern besonders geschätzt.

Bei strahlenden Sonnenschein rollten am Freitagnachmittag 61 Teams über die Startrampe, davon 28 MRC Teilnehmer, darunter 19 Moderne und 9 Historische Teams. Der Mitropa Rallye Cup ist im Jahr 2014 überaus stark besetzt, dies zeigten auch die Platzierungen im Vorderfeld der Gesamtwertung.

Bericht 1 lesen »



Insgesamt 5 Wertungsprüfungen waren am Freitag zu bewältigen (48,27 Kilometer) die von den Rallyepiloten alles abverlangten. Die Überraschung des Tages waren Manuel Kößler / Benedikt Hoffman in ihren Subaru Impreza WR C R4 und der erst 18 jährige Christian Brugger mit seinem Co-Piloten Klaus Wicha im Skoda Fabia S2000, die sich nach der ersten Etappe unter den ersten 5 in der Gesamtwertung platzieren konnten. Manuel Kößler / Benedikt Hoffman erreichten in der Gesamtwertung den 3. Platz und Platz 1 der MRC Wertung. Christoph Brugger / Klaus Wicha erreichte in derGesamtwertung den 5. Platz und Platz 2 der MRC Wertung.Die erste Etappe brachte für die MRC Teilnehmer ein hervorragendes Ergebnis, so belegte der slowenische Meister Aleks Humar / Florjan Rus im Renault Clio R3 den 7. Gesamtrang und Rang 3 in der MRC Wertung. Gefolgt von den Deutschen Robert Pritzl / Pirmin Winkelhofer im Subaru Impreza R4, die den 8.Gesamtrang und den 4. Platz in der MRC Wertung belegten. Der oftmalige MRC Sieger Hermann Gassner / Karin Tannhäuser in ihrem Mitsubishi Evo X erreichten den 9. Gesamtrang und konnten den 5. Platz in der MRC Wertung für sich behaupten. Nach der ersten Etappe konnten sich 6 MRC Teilnehmer unter den 10 besten der Gesamtwertung platzieren. Für das Team um Bernd Zanon und Florian Zelger begann die Saison wie auch schon im Vorjahr äußerst schlecht, da sein Copilot gesundheitsbedingt ausfiel und deshalb vor der 1. Wertungsprüfung an ein weiterfahren nicht zu denken war. Der Vorjahressieger in der 2 WD Wertung Prodan Viliam / Drazenović Zdravko aus Kroatien fiel durch eine defekte Benzinpumpe aus. Von den 9 historischen Teilnehmern konnte sich der Vorjahressieger in der MRC Wertung Paolo Pasutti / Jean Campeis aus Italien vor Burghard Brink / Lothar Bökamp aus Deutschland und Ales Jiratko / Marketa Skacelova aus der Tschechischen Republik behaupten.

Am Samstag waren 9 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 110,42 km zu absolvieren, diese zweite Etappe sollte auch für die MRC Teilnehmer sehr turbulent werden. Die MRC Teilnehmer konnten ihre hervorragenden Platzierungen vom Vortag bis zur ersten Zwangsrast halten. Das Team um Hermann Gassner und Asja Zupanc wurde mit Fortdauer der Rally immer stärker, beim Subaru Impreza WRX R4 von Manuel Kößler / Benedikt Hoffman kündigte sich ein Getriebeschaden an, der in der langen Servicepause allerdings behoben werden konnte. Lediglich 2 Teilnehmer mussten ihr Fahrzeug durch technische Probleme abstellen, darunter der russische Fahrer Chulyukanov / Valery Dyudin der bei seinem Mitsubishi Evo 9 einen Mittel-Differentialschaden hatte. Bei den historischen Teilnehmern hatte Claus-W. Ellermann / Harald Siems aus Deutschland mit seinem VW Golf GTI technische Probleme.

Nach der großen Mittagspause wurde die Gesamtwertung derRally und die MRC Wertung neu vergeben. Der Youngster Christoph Brugger / Klaus Wicha fand sich nach einer Bestzeit in der WP 11 und dem Ausfall vom Gesamtwertungsführenden Gerwald Grössing auf dem 2. Gesamtrang vor Manuel Kößler / Benedikt Hoffman aus Deutschland wieder. Der Drittplatzierte der Rally Hermann Gassner / Karin Tannhäuser konnte die vor ihm Platzierten in der MRC Wertung, Robert Pritzl und Aleks Humar überholen. Christopher Brugger und Klaus Wicha verabschiedeten sich auf der WP 12 nach einem Ausritt von der Veranstaltung, damit erbten Manuel Kößler und Benedikt Hofmann den 2. Gesamtrang und führten die MRC Wertung an. Hermann Gassner / Karin Tannhäuser erreichte in der Gesamtwertung den 4. und in der MRC Wertung den 2. Rang. Den 5. Gesamtrang und den 3. Rang in der MRC Wertung belegten Aleks Humar / Florjan Rus. Das slowenische Damenteam um Asja Zupanc und Blanka Kacin entschieden in ihrem Mitsubishi Evo 9 den 6. Gesamtrang und in der MRC Wertung den 4. Rang für sich.

Die weiteren Platzierungen unter den Top 10 gingen an Walter Mayer und Catharina Schmidt im Peugeot 207 S2000, die sich den 9 Gesamtrang und den 5. Rang in der MRC Wertung sicherten. Damit lagen sie vor dem kroatischen Team Tomas Hrvatin / Petra Percic die in ihrem Renault Clio RS den 10. Gesamtrang und den 5. Rang der MRC Wertung erreichten, außerdem platzierten sie sich in der 2 WD Wertung hinter Aleks Humar / Florjan Rus. Aber auch alle anderen MRC Teilnehmer wie zum Beispiel das Tschechische Team Denes Josef / Klára Sillerová auf ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9, zeigten eine hervorragende Leistung. Das aus Deutschland stammende Team Manuel Feuchtner / Anja Hechinger mit ihrem Subaru Impreza STI konnten die Youngtimer Wertung für sich entscheiden, gefolgt von dem österreichischen Team Robert Surtmann / Christina Tschopp auf ihrem Mitsubishi Lancer Evo 6.

Bei den historischen Teilnehmern wütete die Ausfallserie viel heftiger, so erreichten lediglich 3 von 9 gestarteten Teams das Ziel der Veranstaltung. Sieger der historischen MRC Wertung wurden Paolo Pasutti / Jean Campeis in ihrem Porsche Carrera vor dem Tschechen Ales Jiratko im BMW 2002 TI und Walther Stietka / Wolfgang Puff in ihrem VW 1302. Alle anderen Teilnehmer, außer der Italiener Rino Muradore /Leonardo Visintini der mit seinem Ford Escort RS auf der WP 11 einen Unfall hatte, mussten ihre Fahrzeuge mit technischen Problemen abstellen.

Für den MRC war die Rebenland Rally ein gelungener Auftakt, da sich allein 6 Teilnehmer unter den Top 10 der Gesamtwertung platzieren. Dazu kamen noch zahlreiche Gruppen und Klassensieger. Durch den Einsatz von Karin Tannhäuser darf der MRC sich über Sponsoren wie Castrol, Pirelli sowie Gassner Motorsport freuen, die den MRC mit Sachpreisen unterstützen, welche anlässlich der Siegerehrung in Marostica (Italien) vergeben werden. Herzlichen Dank für das Zustandekommen gilt daher Karin Tannhäuser.




Pressemittelung (PDF)

Find us on Facebook

Tutto Rally+

Castrol

Pirelli

Gassner Motorsport

Gassner Motorsport

© Mitropa Rally Cup 2014

Impressum